Die Bundesfleckviehschau – das züchterische Highlight

Bei der Bundesfleckviehschau am Sonntag wurden 115 Fleckviehkühe aus allen österreichischen Zuchtorganisationen in 18 Gruppen präsentiert.

Die auf der Bundesfleckviehschau ausgestellten Tiere stammten aus 125 verschiedenen österreichischen Zuchtbetrieben.

Auch die genetische Vielfalt des österreichischen Fleckviehs lässt sich in Zahlen ausdrücken. Die 115 Ausstellungkühe stammten von 66 verschiedenen Vätern ab.

Die Creme de la Creme der österreichischen Fleckviehzucht stand im Ring und in einem wahren Marathon rangierte Josef Zieglgänsberger, Zuchtleiter von Mühldorf und Pfaffenhofen, die Tiere, was ihm sichtlich Freude bereitete.

BFVS 22 Preisrichter Josef Zieglgänsberger Foto Penn

Zur Bundessiegerin der älteren Kühe kürte Josef Ziegelgänsberger die IDAKO-Tochter WANDA von Dullnig Friedrich, Kremsbrücke, und zur Bundessiegerin jung die WEISSENSEE-Tochter ELVIRA von Lichtenegger Karin, St. Margarethen im Lavanttal, beide caRINthia.

Bei den Kühen der mittleren Altersklasse holte GS WERTVOLL mit seiner Tochter KAMILE von Schneidl Werner, Oberzeiring, den Bundeschampiontitel in die Steiermark.

Bundesreservesiegerin der Jungkühe wurde ebenfalls eine WEISSENSEE-Tochter: MELONE von Anzengruber Florian, Pram, FIH. Der FIH fuhr mit der IVAN-Tochter HELLEN von Danner Manfred u. Monika, Tarsdorf, auch noch einen zweiten Bundesreservetitel bei den älteren Kühen ein.

GS DER BESTE konnte mit seiner Tochter BALERINA von Gindl Karin, Purgstall/Erlauf, den Bundesreservesieg mittel nach Niederösterreich bringen.

Die Bundeschampions 2022: ELVIRA (V: Weissensee) vom Betrieb Lichtenegger, cR, KAMILE (V: GS Wertvoll) vom Betrieb Schneidl, RZSTMK, WANDA (V: Idako) vom Betrieb Dullnig, cR mit Vorführern, Milchköniginnen Tina Austaller (2. von links) und Anita Tröstl (2. von rechts), Weltfleckvieh-Obmann Sebastian Auernig (re.) und FVA-GF Reinhard Pfleger (li.); Foto: Ariane Haubner


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